Aktuelles

Vor Eintritt in die 7. Jahrgangsstufe wählen die Schülerinnen und Schüler im Einverständnis mit den Erziehungsberechtigten einen Neigungsschwerpunkt, der neben den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik als weiteres schriftliches Fach (Hauptfach) gilt und bis zur Klasse 10 durchgeführt wird. Das Fach des gewählten Neigungsschwerpunktes wird mit drei Wochenstunden im Kursverband unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler, die die Anforderungen der Klasse 6 und somit der Realschule nicht erfolgreich erfüllen konnten, wechseln ab der Klasse 7 nach Entscheidung der Versetzungskonferenz in den Hauptschulbildungsgang, dass bedeutet, sie bleiben in ihren Klassen und werden mit niedrigeren Leistungsanforderungen nach den Lehrplänen der Hauptschule unterrichtet. Als Differenzierungsfach ist für sie das Fach Arbeitslehre verpflichtend.

Alle Differenzierungsabschlüsse am Ende der Klasse 10 sind gleichwertig. Sie können bereits wegweisend für die Berufswahl Ihres Kindes sein. Alle Fächer ermöglichen bei entsprechender Qualifikation den Besuch von weiterführenden Schulformen in der Sekundarstufe II.

Die Schule bietet drei verschiedene Neigungsschwerpunkte an. Davon sind Französisch und Arbeitslehre (für den Hauptschulbildungsgang) laut Schulgesetz verpflichtend. 

 Französisch*

 

*muss laut VV § 16 Schulgesetz   

angeboten werden

Sozialwissenschaften

Wirtschaft

 Technik*

Wirtschaft

 

* maximal 20 SuS

 Arbeitslehre*

Technik  -  Hauswirtschaft  -  Wirtschaft

 

*verpflichtend für SuS im Hauptschulbildungsgang 

 

Französisch

Das Fach Französisch wurde bereits in der Jahrgangsstufe 6 unterrichtet.

 

Sozialwissenschaften

 

 

Technik

 

 

Arbeitslehre

 

 

Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hilchenbach

Seit sechs Jahren gehört die Carl-Kraemer-Realschule dem Netzwerk "Schulen ohne Rassismus" an. 
Schule ohne Rassismus - Schulen mit Courage verpflichten sich bei jeder Art von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, mit Zivilcourage einzugreifen - in der Schule und in ihrem Umfeld.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus führte die Carl-Kraemer-Realschule heute, am "Tag gegen Rasssismus", einen „Flashmob“ auf dem Marktplatz Hilchenbach durch.

Gegen 10 Uhr versammelten sich rund 300 Schülerinnen und Schüler auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Mit Trommeln und Sambatänzen setzten sie ein Symbol gegen Rassismus und beendeten so ihre Projektwoche.

   

wr logo  Bericht und Fotos von der Westfälischen Rundschau
   

    

 

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Seit nunmehr sechs Jahren beteiligt sich die Carl-Kraemer-Realschule in Hilchenbach an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Neben unserem langjährigen Partner, dem Kinder- & Jugendbüro Hilchenbach, fanden in diesem Jahr erstmalig Projekte in Kooperation mit dem Gymnasium Stift Keppel statt.

Den Auftakt zur Internationalen Wochen gegen Rassismus machte am 12. März im Jugendzentrum die Veranstaltung „Rechte Lebensläufe und Ausstiege“,
unterstützt durch das Aussteigerprogramm NinA NRW.

Am 14. März fand im Gymnasium Stift Keppel das Theaterstück „Hallo Nazi“ statt, aufgeführt vom „Jungen Theater Siegen“. 80 Schüler und Schülerinnen der Realschule erlebten ein intensives Stück mit einer deutlichen Botschaft. Die Darsteller ermahnten die Schüler und Schülerinnen stets das Gespräch zu suchen, Kontakte zu knüpfen, eigene Erfahrungen zu machen und nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Nur so ließen sich Vorurteile vermeiden.

Am 18. März hielt Stefan Klenzmann, gewerkschaftlich engagierter Betriebsrat bei der SMS, einen Workshop über das Thema „Symbole und Codes der rechten Szene“ im Jugendzentrum Hilchenbach. Dabei erklärte er die kulturellen und historischen Ursprünge und Hintergründe der von der rechten Szene verwendeten Symbole.

Am 19. März ging es um das Thema Cyberkriminalität. Die Veranstaltung wurde moderiert von Volker vom Hagen, Kriminalhauptkommissar Polizei Siegen-Wittgenstein.

Höhepunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus war die Aufführung des Theaters „TheaterTill“ zum Thema Gewalterfahrung am 20. März in der Aula der Carl-Kraemer-Realschule. Den Schülern war nicht bekannt, dass die Personen mit Gewalterfahrungen Schauspieler waren, die reale Erfahrungen Dritter wiedergaben. Vom Neonazi über die Mobberin, die eine Mitschülerin in den Tod trieb, bis hin zu Ümit, der lieber zuschlagen will als zu warten, bis er geschlagen wird, war alles dabei. Nach der Vorstellungsrunde gingen die Gäste in die Kleingruppen und sprachen mit den Schülern und Schülerinnen. Erfreulicherweise versuchten viele Schüler und Schülerinnen, der vermeintlichen Mobberin und dem vermeintlichen Neonazi Paroli zu bieten. Nachdem sich die Darsteller als solche geoutet hatten, diskutierten sie mit den Schülern und Schülerinnen über die Verhaltensweisen und Reaktionen.

Am 22. März trafen sich die Schüler und Schülerinnen der Carl-Kraemer-Realschule zu einem Flashmob auf dem Marktplatz in Hilchenbach. Die Schüler und Schülerinnen hatten dazu im Sportunterricht mit ihrem Sportlehrer Daniel Weller einen Tanz einstudiert. Musikalisch wurden sie dazu von Christof Mann, Musiklehrer, und den Schülern und Schülerinnen des Jahrgangs 10 begleitet. Die Schüler und Schülerinnen tanzten und hielten Plakate mit Schlagwörtern wie „Fairness“, „Miteinander“ und „Respekt“ hoch. Diese Aktion erhielt große Aufmerksamkeit durch die Hilchenbacher Bevölkerung.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete am 25. März ein Workshop zum Thema „Rechtsextremismus in Siegerland und Umland 1990 bis heute“ mit Stefan Klenzmann.

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• 12. März: Rechtsextreme Lebensläufe und Ausstieg.17:00 Uhr im Jugendzentrum.
• 14. März: Junges Theater Siegen, Aufführung im Gymnasium Stift Keppel mit dem 
                 Stück „Hallo Nazi“
• 18. März: DGB: Codes und Symbole17:00 Uhr im Jugendzentrum.
• 20. März: Theaterstück an der Carl-Kraemer-Realschule zum Thema Gewalterfahrungen
• 25. März: Rechte Szene im Siegerland und Umgebung. 17:00 Uhr im Jugendzentrum.
• 18.-20. März: Herr von Hagen, Polizei Siegen, zum Thema Cybermobbing, Vortrag für die Jhg. 7

Klimaschutzpreis2018b

1 + 1 = 3 – in Hilchenbach geht diese Rechnung für den Klimaschutz auf!

"Mit dem Klimaschutzpreis würdigt der Energieversorger Innogy Leistungen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in einer Stadt beitragen. In Hilchenbach beträgt das Preisgeld insgesamt 1.000 Euro. Daneben erhalten die Preisträger eine Urkunde für ihren Einsatz für die Umwelt.

Bei der Verleihung für 2018 konnten sich zwei Institutionen über jeweils 500 Euro freuen, die schon mehrmals ausgezeichnet wurden. Die Carl-Kraemer-Realschule ist Rekordhalter. Diesmal ging ein Teil des Preisgeldes bereits zum neunten Mal an die engagierte Schule. Nach 2015 zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde der Verein Klimabildungsstätte Südwestfalen e.V. Für die vom ihm betriebene Einrichtung, die KlimaWelten Hilchenbach, erhielt der Verein ebenfalls 500 Euro.

Innogy belohnte die Carl-Kraemer-Realschule für die Erstellung eines Films, um Kinder und Jugendliche sowie Eltern auf das Thema Klimaschutz aufmerksam zu machen. Der „Streifen“ berichtet über eine klimagerechte Ernährung und darüber, wie dadurch der CO2-Gehalt verringert werden kann. Der Film ist hier öffentlich zugänglich.

Die Klimabildungsstätte Südwestfalen e.V. erhielt ihre 500 Euro ebenfalls für seine Initiativen im Bereich der Klimaschutz-Bildung. Der Verein hat 2018 das KlimaLabor eröffnet und führt dort seitdem Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte durch. Für Schulklassen können zum Beispiel Experimente zum Thema Ozeanversauerung stattfinden und diskutiert werden oder es besteht die Möglichkeit, Mikroplastik aus Kosmetika herauszufiltern. Für Lehrkräfte werden Fortbildungen zu diesen Experimentierreihen angeboten.

Gerade das neueste Angebot der KlimaWelten Hilchenbach macht deutlich, dass die Zusammenarbeit mit den Schulen eine der wichtigsten Aufgaben der Bildungsstätte ist. Und die wird auch sehr gerne wahrgenommen, wie die Leiterin der Realschule, Renate Setzer, bei der Preisverleihung deutlich machte: „Unsere Schule und die KlimaWelten verfolgen den gleichen Ansatz. Wir fördern das Lernen, das Nachdenken sowie das Erfahren und Erleben, was man selbst für eine positive Klimaentwicklung tun kann. Der nun ausgezeichnete Film beschäftigt sich ganz im Sinne des Namensgebers unserer Schule, dem Tier- und Naturschützer Carl Kraemer, mit klimafreundlichen Wegen zur Nahrungsmittelbeschaffung, dem Vorrang saisonal verfügbarer Produkte beim Kauf sowie der Abfallvermeidung.“ Auch, dass die Zusammenarbeit von Realschule und den KlimaWelten keine Einbahnstraße ist, machte Renate Setzer deutlich: „Unseren Film stellen wir gerne der Klimabildungsstätte zur Verfügung, damit diese ihn im Rahmen ihrer Aufgaben verwenden kann.“

Peter Imhäuser als Vertreter von Innogy freute sich sehr über diese gelungene Zusammenarbeit der beiden Preisträger. Um den positiven Effekt darzustellen, drückte er dies in Zahlen, mathematisch nicht ganz korrekt, so aus: „In Hilchenbach ist beim Klimaschutz 1 und 1 gleich 3!“ Möglicherweise meinte Peter Imhäuser damit aber auch schon einen weiteren Baustein in der Kooperation. So ist bereits ein gemeinsames Projekt von Innogy und den KlimaWelten vorgesehen. „Wir engagieren uns vor Ort nicht nur mit dem Klimaschutz-Preis, sondern sind auch gerne bereit, mit Partnern spannende Ideen umzusetzen“, erklärte Peter Imhäuser.

Für den Verein Klimabildungsstätte Südwestfalen e.V. sieht Dr. Matthias Lagemann ebenfalls große Parallelen zur schulischen Bildung: „Die Ausstattung in unserem neuen KlimaLabor ist durchaus vergleichbar mit Unterrichtsräumen der Naturwissenschaften. Auch bei uns stehen Versuche im Mittelpunkt, damit die Veranstaltungsteilnehmer selbst Eindrücke gewinnen und Auswirkungen anschaulich einzuschätzen lernen.“ Als Vereinsvorsitzende ergänzte Ingrid Lagemann, dass die KlimaWelten neben der wichtigen Zusammenarbeit mit den Schulen mit ihrem Angebot die gesamte Bevölkerung ansprechen, denn „Bildung für nachhaltige Entwicklung geht alle an“. Wer Interesse hat, kann sich im Internet unter www.klimawelten.de umfassend informieren.

Stadtrat Udo Hoffmann blieb als Vertreter der Stadtverwaltung bei so vielen positiven Gesichtspunkten für den Klimaschutz in Hilchenbach nur Innogy und Peter Imhäuser für das finanzielle Engagement zu danken: „Wie Sie sehen, wird das Geld gebraucht und sinnvoll eingesetzt.“ Wie Recht Udo Hoffmann damit doch hat, zeigen nicht nur die beiden Beispiele bei der Preisverleihung für 2018. Dass für den Umwelt- und Klimaschutz von vielen in Hilchenbach seit vielen Jahren viel getan wird, belegt auch die Geschichte des Klimaschutzpreises. Insgesamt wurde dieser seit dem Jahr 2000 an 40 Preisträgerinnen und Preisträger verliehen. 17.000 Euro kamen so für den Klimaschutz engagierten Personen, Gruppen, Vereinen und Institutionen im Stadtgebiet zu Gute. Eine Erfolgsgeschichte, die fortgesetzt werden soll, wie Peter Imhäuser für Innogy abschließend deutlich machte.

Carl-Kraemer-Realschule gewinnt Motorroller für Mofa-Kurse

In den letzten Wochen vor den Weihnachtsferien wurde mir diese Frage häufig bei Begegnungen mit SchülernInnen auf dem Gang oder dem Schulhof gestellt. Als Ausbildungslehrer für die Mofa-Kurse musste ich diese Fragen bisher immer verneinen. Es hatte sich mittlerweile herumgesprochen, dass unsere Schule einen von fünf brandneuen Motorrollern bei einem Preisausschreiben der „Innung Westfalen-Süd“ für das KFZ-Gewerbe gewonnen hatte. Was für ein großartiges Weihnachtsgeschenk für unsere Schule!

Natürlich war die Freude über diesen tollen Gewinn riesengroß! Zum einen, weil der Bestand der bereits vorhandenen, schuleigenen Mofas dadurch enorm aufgewertet wird. Zum anderen, weil die Teilnehmer/Innen der Mofa-Kurse bei den fahrpraktischen Übungen auf dem Schulhof länger fahren können und damit besser auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet sind. Ein aktiver Beitrag zur Verkehrserziehung an unserer CKR! 

Die feierliche Preisverleihung, bei der unser Schülersprecher Lukas Schneider sowie Max Merdes (beide Kl. 10 b) und ich anwesend waren, hatte bereits im November stattgefunden; allerdings musste der hochwertige Peugeot-Roller noch auf 25 km/h gedrosselt und neu TÜV-abgenommen werden, damit er bei den Mofa-Kursen an unserer Schule genutzt werden darf. Das hat eben ein wenig gedauert. 

Aber das Warten hat sich gelohnt! Kurz vor Ferienbeginn wurde der lang ersehnte Roller angeliefert. Sobald das Wetter mitspielte, wurde er von allen Teilnehmern/Innen des aktuellen Mofa-Kurses und natürlich auch von mir Probegefahren und für außerordentlich klasse befunden. Er hat einen E-Starter, zieht dank des kräftigen 4-Takt-Motors mit 2,7 KW bei 8000 U/min auch beim Anfahren am Berg gut an und lässt sich trotz des Eigengewichts von 90 KG leicht fahren. Weil die Sitzbank und damit der Schwerpunkt relativ niedrig ist, können auch kleinere SchülerInnen das Fahrzeug sicher und bequem bewegen. Und der Roller erfüllt dank eines Katalysators die Euro-Norm 4. Auch deswegen kann ich zukünftige Fragen nun mit einem Lächeln und mit einem freudvollen „Ja! – Der Roller ist da!“ beantworten. 

Albrecht Besgen

Ausbildungslehrer Mofa-Kurse

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